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Der Wichtel soll ausziehen, wie macht man das schön?

Ein Auszug braucht drei Dinge: einen Grund, einen Termin und etwas, das bleibt. Wenn der Wichtel einen Auftrag woanders bekommt, sich am Abend vorher verabschiedet und am Morgen die leere Tür samt Brief zurücklässt, ist der Auszug ein Ereignis und kein Abbruch.

Warum es einen Grund braucht

Kinder akzeptieren fast jeden Abschied, wenn er begründet ist, und fast keinen, der einfach passiert. Ein Wichtel, der ohne Erklärung weg ist, hinterlässt die Frage, ob es an ihnen lag. Fünf Gründe, die tragen: Er wird bei einer Familie mit einem kleineren Kind gebraucht. Er muss zurück in die Werkstatt, weil dort im Januar die Arbeit anfängt. Er bildet einen jungen Wichtel aus. Der Winter ist vorbei, und Wichtel schlafen im Sommer. Oder er hat sein Zuhause im Wald zurückbekommen. Wählt einen und bleibt dabei.

Der Auszugsmorgen

Der Auszug wird über kleine Zeichen erzählt, nicht über eine Ansage. Die Tür steht einen Spalt offen, was sie sonst nie tut. Davor liegt ein zusammengeknotetes Taschentuch als Bündel, das offensichtlich zu schwer war. Eine Spur führt zur Haustür und hört auf der Fußmatte auf. Der Brief liegt obenauf und ist kurz, drei bis fünf Sätze reichen. Alles Weitere schwächt nur ab. Lasst das Kind den Fund selbst machen und danach in Ruhe traurig sein, das gehört dazu.

Wenn es endgültig ist

Manchmal zieht der Wichtel aus, weil die Familie aufhören will oder das Kind hinausgewachsen ist. Dann entscheidet das Kind mit, was mit der Tür passiert. Abnehmen und in eine Kiste legen, hängen lassen als Erinnerung, oder an ein jüngeres Kind in der Familie weitergeben, das ist eine schöne Übergabe und macht aus dem Ende einen Anfang woanders. Was ihr nicht tun solltet, ist die Tür heimlich zu entfernen. Ein Abschied ohne Zeugen ist für ein Kind kein Abschied, sondern ein Verlust.

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