Wichteltür kaufen oder selber bauen?
Selber bauen kostet rund drei Euro und zwanzig Minuten und hat den Vorteil, dass die Tür genau zu eurer Fußleiste passt. Kaufen lohnt sich, wenn sie mehrere Jahre halten und wie ein Möbelstück aussehen soll, dafür zahlt ihr je nach Ausführung etwa 10 bis 40 Euro.
Der Vergleich in Zahlen
Selbstbau aus Eisstielen und fester Pappe: Material rund 3 Euro, Bauzeit 20 Minuten, Werkzeug nur eine Schere, hält eine Saison bis mehrere, je nachdem wie oft sie umzieht. Gekaufte Tür aus Sperrholz oder MDF: 10 bis 25 Euro, oft mit aufgemalten Fugen. Aufwendigere Modelle mit echtem Scharnier, Klinke aus Metall und Zubehör: 25 bis 40 Euro. Nach oben ist offen, aber ab etwa 25 Euro zahlt man vor allem für Deko, nicht für Wirkung.
Worauf es wirklich ankommt: Größe und Befestigung
Acht mal dreizehn Zentimeter ist das Maß, das an den meisten Fußleisten stimmig aussieht. Wer viel freie Wand hat, kann auf zehn mal sechzehn gehen. Größer nicht, denn eine zu große Tür macht aus einem Wichtel einen Zwerg. Befestigt wird nie mit Bohren, sondern mit Klebepads oder Poster-Strips: auf Raufaser lieber zwei Streifen mehr, auf lackierter Leiste reicht ein Paar. Beim Abnehmen den Streifen langsam nach unten ziehen, dann bleibt die Mietwohnung, wie sie war.
Wenn das Kind mitbaut
Zwei Wege, und man muss sich entscheiden. Entweder die Tür erscheint über Nacht, dann darf das Kind nichts davon wissen, und genau daraus entsteht der erste große Morgen. Oder sie ist ein gemeinsames Bastelprojekt, dann ist sie ein Angebot: Wir bauen eine, mal sehen, ob jemand einzieht. Beides funktioniert. Was nicht funktioniert, ist die Mischung, also gemeinsam bauen und dann so tun, als sei sie von allein aufgetaucht.
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Fritzis Wichtelkamera ist die App zur echten Wichteltür: Vom 1. bis 24. Dezember entstehen darin Beweise aus dem eigenen Wohnzimmer, die Eltern geben jeden Moment frei, bevor das Kind ihn sieht. Einmalig 14,99 €, kein Abo, keine Zusatzkäufe.