Was kostet die Wichtelzeit insgesamt?
Eine komplette Wichtelzeit kostet zwischen etwa 5 und 60 Euro, je nachdem ob ihr die Tür baut oder kauft und ob täglich etwas Neues dazukommt. Die günstigste ehrliche Rechnung: Tür für 3 Euro selbst gebaut, Papier und Stift für die Briefe, und der Rest sind Dinge, die schon im Haus sind.
Die Rechnung, Posten für Posten
Die Tür: 3 Euro selbst gebaut, 10 bis 40 Euro gekauft. Eine Figur: 0 Euro, wenn ihr keine wollt, sonst 8 bis 25 Euro. Material für Streiche über den ganzen Dezember: 0 bis 15 Euro, wenn ihr mit Haushaltsdingen arbeitet, liegt es am unteren Ende. Briefe: der Preis eines Blocks Papier. Eine App als Begleitung: 0 bis 15 Euro, je nach Anbieter und Modell; Fritzis Wichtelkamera kostet einmalig 14,99 Euro ohne Abo, im Starterset zusammen mit der Wichtelkamera aus Holz 24,99 Euro zuzüglich Versand, bestellbar bis zum 20. November. Zusammen liegt eine gut gemachte Saison damit fast immer unter 40 Euro.
Der Posten, der die Rechnung sprengt
Kleine Geschenke. Wer den Wichtel jeden Morgen etwas mitbringen lässt, landet bei zwanzig mal drei Euro und hat obendrein eine Erwartung erzeugt, die im nächsten Jahr höher liegt. Und er verändert die Rolle: Aus einem Mitbewohner, der Unsinn macht, wird ein Lieferdienst. Wenn Geschenke, dann drei über den ganzen Dezember verteilt und jedes mit einem Grund im Brief.
Drei Wege, unter 15 Euro zu bleiben
Erstens die Tür selbst bauen, das spart den größten Einzelposten. Zweitens auf Verbrauchsmaterial verzichten und stattdessen umräumen, stapeln und tauschen, das kostet nichts und wirkt genauso. Drittens Briefe statt Dinge, denn der handgeschriebene Zettel ist das Element, an das sich Kinder Jahre später erinnern, und er ist der billigste Teil der ganzen Sache.
Fritzis Wichtelkamera ist die App zur echten Wichteltür: Vom 1. bis 24. Dezember entstehen darin Beweise aus dem eigenen Wohnzimmer, die Eltern geben jeden Moment frei, bevor das Kind ihn sieht. Einmalig 14,99 €, kein Abo, keine Zusatzkäufe.