Wie macht man ein glaubwürdiges Wichtel-Beweisfoto?
Ein glaubwürdiges Beweisfoto zeigt nicht den Wichtel, sondern das, was er gerade angestellt hat, und höchstens ein Stück von ihm am Bildrand. Fotografiert wird im Dunkeln, mit einer einzigen warmen Lichtquelle, aus Kniehöhe und leicht unscharf, und der echte Gegenstand aus dem Bild bleibt am Morgen im Zimmer liegen.
Die vier Fehler, an denen es fast immer scheitert
Zu hell: Deckenlicht macht aus einer Nachtszene ein Produktfoto. Zu scharf: Ein perfekt belichtetes Bild sieht gemacht aus, ein bisschen Verwacklung sieht nach drei Uhr nachts aus. Zu mittig: Was in der Bildmitte posiert, posiert. Zu vollständig: Sobald die ganze Figur zu sehen ist, gibt es nichts mehr zu rätseln. Die kürzeste Faustregel lautet, das Foto soll aussehen, als hätte jemand im Vorbeigehen erschrocken abgedrückt.
Aufbau in fünf Minuten
Handy auf einen Stapel Bücher, ungefähr dreißig Zentimeter über dem Boden, damit die Perspektive stimmt. Zimmerlicht aus, eine Schreibtischlampe oder ein Teelicht seitlich hinter das Motiv, nie von vorn. Nachtmodus und Blitz ausschalten, sonst rechnet das Telefon die Nacht weg. Motiv ist der Schauplatz: die umgekippte Tasse, die Spur, der geöffnete Keksbeutel. Die Figur steht am Bildrand, halb angeschnitten, oder wird während der Aufnahme aus dem Bild gezogen. Zehn Aufnahmen machen, eine behalten.
Der wichtigste Teil kommt am Morgen
Ein Foto allein ist ein Bild. Ein Foto plus der echte Gegenstand an derselben Stelle ist ein Beweis. Wenn auf dem Bild der Stuhl auf der Seite liegt, muss der Stuhl morgens auf der Seite liegen. Diese Übereinstimmung überzeugt Kinder mehr als jedes Bildbearbeitungsprogramm, weil sie mit den Händen überprüfbar ist. Wer den Schritt lieber nicht selbst baut: Fritzis Wichtelkamera erzeugt Beweis und Standbild aus Fotos des eigenen Zimmers, sodass Teppich, Tür und Größenverhältnisse von vornherein stimmen.
Fritzis Wichtelkamera ist die App zur echten Wichteltür: Vom 1. bis 24. Dezember entstehen darin Beweise aus dem eigenen Wohnzimmer, die Eltern geben jeden Moment frei, bevor das Kind ihn sieht. Einmalig 14,99 €, kein Abo, keine Zusatzkäufe.