Mein Kind will eine Kamera vor die Wichteltür stellen, was tun?
Sagt nicht Nein, denn ein Verbot macht aus einer Idee ein Verhör. Baut die Kamera gemeinsam auf, sorgt dafür, dass am Morgen etwas darauf zu sehen ist, und legt vorher zwei Regeln fest, die erklären, warum der Wichtel sich nicht einfach abfilmen lässt.
Warum ein Verbot die schlechteste Antwort ist
Wer die Kamera verbietet, sagt damit, dass es etwas zu verbergen gibt. Kinder hören das sofort. Danach ist die Kamera nicht mehr eine Idee unter vielen, sondern der Punkt, an dem sich die ganze Geschichte entscheidet. Wer dagegen mitmacht, bekommt zwei Dinge geschenkt: die Kontrolle über den Aufbau und die Zeit bis zum nächsten Morgen.
Drei Wege, die funktionieren
Erstens die Kamera, die keine ist: eine Spielzeug- oder Bastelkamera vor der Tür, feierlich aufgestellt, und am Morgen liegt daneben ein ausgedrucktes Standbild. Der Ausdruck ist der Fund, nicht der Speicher. Zweitens das echte Handy, mit einer einzigen vorbereiteten Sekunde: Aufnahme laufen lassen, nachts kurz eine Figur durchs Bild ziehen, den Rest löschen. Drittens eine App, die den nächtlichen Ausschnitt aus Fotos des eigenen Zimmers erzeugt; Fritzis Wichtelkamera ist dafür gebaut, dort geben Eltern jeden Moment frei, bevor das Kind ihn sieht.
Die Hausregeln vorher aufstellen
Zwei Sätze, bevor die Kamera steht, sparen später viel. Erstens: Die Kamera schaut auf die Tür, nicht ins Kinderzimmer und nicht auf Betten. Zweitens: Sie darf höchstens eine Nacht pro Woche laufen, weil der Wichtel sonst wegbleibt. Die zweite Regel ist der eigentliche Trick, sie begrenzt die Zahl der Nächte, an denen etwas geliefert werden muss, auf eine. Und sie ist nachvollziehbar, denn niemand mag es, sieben Nächte lang gefilmt zu werden.
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Fritzis Wichtelkamera ist die App zur echten Wichteltür: Vom 1. bis 24. Dezember entstehen darin Beweise aus dem eigenen Wohnzimmer, die Eltern geben jeden Moment frei, bevor das Kind ihn sieht. Einmalig 14,99 €, kein Abo, keine Zusatzkäufe.